Forstbotanik
Die große Aufgabe der Forstbotanischen Sammlung ist das Sammeln von Pflanzen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.
In einem Herbarium sammelt man getrocknete Pflanzenteile, wie etwa Blätter, Zweige, Blüten, Früchte oder Samen. Dazu schreibt man Name, Fundort und Datum. Das ist praktisch, wenn man zum Beispiel Wälder im Ausland erforscht.
Aber wie sammelt man Pflanzen, die noch leben?
Dafür werden eigene Forschungsgärten angelegt: Botanische Gärten. Diese Gärten sind ein wenig wie Ausstellungen. Göttingen hat drei solcher Gärten, die man übrigens auch besuchen kann. In einem Teil unseres Gartens ordnen wir Pflanzen nach Ländern und Kontinenten. In einem anderen Teil sammeln wir Bäume nach Arten: beispielsweise Eichenarten. Insgesamt besteht der Forstbotanische Garten aus über 2000 Pflanzen.
SCHÄTZFRAGE
Die Forstbotanische Sammlung ist flächenmäßig die größte Sammlung der Universität Göttingen. Sie ist ca. 40 Hektar groß.
Die Fläche der Basisausstellung „Räume des Wissens“ im Forum Wissen – wo auch diese Ausstellung zu sehen ist – ist 1400 qm groß.
Wie viele Male würde die Ausstellung in den Forstbotanischen Garten passen?
Lösung
1 Hektar entspricht 10.000 qm.
Die Antwort lautet also: Unsere Basisausstellung würde etwa 286mal auf die Gesamtfläche des Forstbotanischen Gartens passen.