Auf dem Foto stehen viele bunte Blechspielzeuge. Man sieht verschiedene Tiere: ein Schwein, einen Vogel, einen Panda mit Trommel, einen Seehund mit Ball, mehrere Marienkäfer, eine Ente, eine Maus und einen Frosch. Alle Figuren sind klein, farbenfroh und aus Metall. Sie stehen zusammen auf einer weißen Fläche.
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Hannelore Faulstich-Wieland

Blechtiersammlung

„Sie sind zu Sammlerobjekten geworden“

Anfang der 70er Jahre haben mein Mann und Ich unser Studium beendet. Deshalb konnten wir uns Kurzurlaube in Deutschland leisten. Zu dieser Zeit gab es in vielen Orten noch „Tante-Emma-Läden“. Dort konnte man alles kaufen. Dazu gehörten auch Blechtiere als Spielzeug. So entstand unsere Sammlung.

Wie der Name sagt, sollten es Tiere aus Metall sein, kein anderes Blechspielzeug. Es gab ganz verschiedene Tiere: Schwein, Käfer, ein trommelnder Bär und vieles mehr. Das Tolle ist, dass diese Tiere sich bewegen können. Man zieht sie auf, dann tanzen, drehen oder laufen sie.

Inzwischen gibt es kaum noch Tante-Emma-Läden. Blechtiere erhält man mittlerweile nicht mehr als Spielzeug. Sie sind zu Sammlerobjekten geworden. Deshalb wurden sie auch immer teurer. Das ist schade, aber dadurch hat unsere Sammlung ein Ende gefunden.

Zirkustiere

Der Panda-Bär bedient bei seinem Lauf seine Trommel. Bei der Robbe macht auch der Kreisel die Bewegung mit. Beide Figuren orientieren sich an Zirkusvorstellungen.

Schweine sind übrigens eher seltene Blechtiere, obwohl sie sonst mit dem Glücksklee häufig vorkommen.

Unser Blechschwein ist schon sehr alt. Auf dem Karton kann man lesen,
dass es in der US-Zone Germany hergestellt wurde.

Das bedeutet einen Zeitraum zwischen dem Ende des 2. Weltkriegs 1945 und der Gründung der Bundesrepublik im Mai 1949. Nur in dieser Zeit war Deutschland in Besatzungszonen eingeteilt.